Gesigora-Forum – Veranstaltungen

Gesigora-Forum 2009:
Von der Regel des heiligen Benedikt lernen

Beim sechsten Gesigora FORUM stand die Manager-Ethik im Vordergrund

Münster. Wenn Kanzleimarketing zu einem kontinuierlichen Prozess wird, zeigen sich Früchte. Dieses Fazit zog Steuerberater Martin Gesigora nach der Durchführung seines sechsten Gesigora FORUMs auf Schloss Wilkinghege (Münster) am 7. Oktober 2009. Mit dem seinerzeitigen Veranstaltungsformat sei ein Plateau eröffnet worden, das neben der Netzwerkentwicklung im Mandantenkreis auch zu interessanten, neuen Mandaten geführt habe.
Zum Thema "Aus der Regel des heiligen Benedikt - Aufforderung zum Handeln für Manager und Führungskräfte" referierte Abt em. Stephan Schröer OSB, von der Benediktinerabtei Königsmünster, Meschede, vor über 110 Gästen.

Abt Stephan Schröer schaffte Begeisterung beim Publikum.
Über 110 Gäste waren der Einladung von Martin Gesigora gefolgt.

Martin Gesigora führte nach seiner Begrüßung die Zuhörer zunächst in die damalige Zeit (529 n. Chr.) zurück, als das Kloster Montecassino in Italien gegründet wurde. Einige Jahre später, um 540, verfasste Benedetto (Benedikt von Nursia) die bis heute gültige "Regula Bendicti" - die grundlegende Regel des Benediktinerordens mit dem Wahlspruch "Ora et labora" ("bete und arbeite").

Gesigora: "Diese Regel hat das gesamte abendländische Klosterleben organisiert und belebt."

Martin Gesigora bei der Begrüßung seiner Gäste.

Der Kanzleiinhaber erklärte gegenüber seinen Gästen, dass er dieses Thema - unter dem Aspekt der Wirtschaftskrise und dem offenkundigen Fehlverhalten vieler Manager in Sachen Ethik - ausgesucht habe. Eine Botschaft der Umkehr zu den Werten, könne, so Gesigora, niemand besser vermitteln, als ein Abt des Benediktinerordens.

Auch die Atmosphäre im Rittersaal unterstützte den Vortrag von Abt Stephan.

Abt Stephan Schröer begann zunächst in launiger Form auf die Unterschiedlichkeiten des damaligen Mönchtums zur heutigen Zeit hinzuweisen und erläuterte dann grundlegende Abschnitte der Benediktregel, die er in Vergleiche zu ethischen Managernormen brachte. Ein sehr wesentlicher Aspekt war dabei die Kommunikation, die im Kloster ebenso innerhalb bestimmter Zeiteinheiten praktiziert wird, wie sie von einer Chefetage eines Unternehmens ausgehen sollte. "Ehrlichkeit muss bei der Kommunikation im Spiel sein, wenn es darum geht, dass die Vorbildfunktion des Vorgesetzten erhalten bleibt", mahnte der Mönch.

Auch über den Cellerar ("Finanzvorstand eines Klosters") machte Abt Stephan seine Ausführungen und stellte das Thema "Rücklagenbildung und Risikovorsorge" in einen Kontext zu den Notwendigkeiten eines Controllings im Betrieb. Abt Stephan, der vor seinem Theologiestudium und dem Klostereintritt als Diplom-Kaufmann die Unternehmenswelt kennengelernt hatte, machte aber einen Unterschied deutlich: "Der Cellerar des Klosters wird aus der Gemeinschaft gewählt - ein Finanzvorstand kommt nicht selten einfach von außen ins Unternehmen eingeflogen."
Im Anschluss an das Referat bedankte sich Martin Gesigora mit einem Buchgeschenk bei Abt Stephan.

Begegnung im Foyer des Schlosses: Ralf Hildebrandt (links) und Franz-Josef Voß.

Auch das diesjährige Gesigora FORUM wurde - wie in den vergangenen Jahren - von den Gästen anerkennend aufgenommen, zumal im Anschluss an das Referat alle Veranstaltungsteilnehmer die Gelegenheit hatten, sich während des Imbisses mit dem Abt aus Meschede intern zu unterhalten.

Als besondere Erinnerung erhielten alle Teilnehmer von der Kanzlei die von Abt Stephan handsignierte Regel des heiligen Benedikt in Buchform.

Zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz des Gesigora FORUMs:
Abt Stephan Schröer und Martin Gesigora.

 


 

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