Gesigora-Forum – Veranstaltungen

Gesigora-Forum 2004:
Erste Mandantenveranstaltung mit Talkrunde fand großen Anklang

Münster. Neue Wege in der Mandantenbindung hat Steuerberater Martin Gesigora mit seiner Kanzlei eingeschlagen. Unter dem Titel "Gesigora FORUM" veranstaltete er erstmalig am 15. Juni 2004 eine Podiumsdiskussion im Hotel Conti, Münster, vor über 70 geladenen Gästen.

In seiner Begrüßung führte Gesigora aus, dass er bewusst für diese Veranstaltung keine steuerlichen Themen gewählt habe. So sehr er sich von der Werbeagentur Creativ Werbung des Steuerberaterverbandes beraten lassen und sich dann dazu entschlossen, eine Talkrunde durchzuführen. Es sei ihm darum gegangen, die politischen Mechanismen einmal seinen Mandanten und Gästen näher zu bringen.
Dabei sei er auf die Person von Rainer Pörtner gestoßen, der als Redakteur der Focus-Parlamentsredaktion, Berlin, die politischen Hintergründe und Seilschaften zum Machterhalt kenne. Unter dem Titel "Joschka Fischers Pollenflug" habe Pörtner gemeinsam mit seiner Co-Autorin ein Buch veröffentlicht. Das Buch enthält Darstellungen über die Techniken der Mächtigen sowie über politische Seilschaften und Deals.

Eröffnete seinen Mandantenabend: Martin Gesigora bei der Begrüßung

Mit der consalto GmbH & Co. KG, Münster, war es Martin Gesigora gelungen, einen Sponsor für die Veranstaltung zu finden. Geschäftsführer Sven Ahlers ließ es sich deshalb nicht nehmen, ins "Boot" der Diskutantenrunde zu steigen. Flankierend hatte sich auch der Steuerberaterverband – vertreten durch den Geschäftsführer Hans-Günther Gilgan – in den Gesprächskreis begeben, um diese Form der Kanzlei-Öffentlichkeitsarbeit nach außen zu unterstützen. Moderiert wurde die Talkrunde von Agenturgeschäftsführer Raymond Wilbois.

Die Diskutanten (v.l.n.r.): Hans-Günther Gilgan, Martin Gesigora, Raymond Wilbis, Rainer Pörtner und Sven Ahlers

Rainer Pörtner erläuterte den Zuhörern die Winkelzüge der Politik. Dabei verwies er auf die Methoden, die mancher Bundespolitiker besonders gut beherrsche, wenn es darum gehe, sich fotografisch in Szene zu setzen. Pörtner: "Sie werden wenig Profipolitiker auf dem Bildschirm sehen, die eine Treppe hinauf oder hinab gehen. Das hängt damit zusammen, dass möglicherweise solche Szenen auch einmal für eine andere Textunterlegung gebraucht werden, in denen der Auf- oder Abgang leicht zu kommentieren ist."
So habe es Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Hinweis seiner Berater zumeist vorgezogen, den Journalisten zu Fuß entgegen zu kommen. Bevor er ein Gebäude betrete, steige er etwas früher aus der Dienstlimousine aus, um regelrecht ins Bild hineinzugehen.
Martin Gesigora erinnerte, dass Guido Westerwelle zur Feier seines 40. Geburtstages im Dezember 2001 unter den fast 1.000 Gästen nur einen einzigen Politiker begrüßt hatte, der nicht zur FDP gehörte: Gregor Gysi. Daran schloss sich seine Frage, was eigentlich aus dem PDS-Star Gregor Gysi geworden sei, an.
Rainer Pörtner vertrat die Auffassung, dass man politisch mit Gregor Gysi durchaus wieder rechnen müsse, wenn die PDS im Westen zulegen wolle, wobei er sich nicht festlegen könnte.
Der "Münte-Effekt" habe bei der SPD bislang nicht richtig gezogen, formulierte Hans-Günther Gilgan und stellte die Frage, ob Franz Müntefering als Parteivorsitzender die richtige Wahl sei. Rainer Pörtner deutete hierzu an, dass die SPD mit ihrem Vorsitzenden schon noch eine Weile "leben" müsse, denn ein Wechsel würde jetzt schwer zu verkraften sein.
Demokratie sei, so Moderator Raymond Wilbois, die Kunst, Mehrheiten zu entwickeln und diese zu stabilisieren. Hierbei komme es auf die Fähigkeiten der "Mehrheitsbeschaffer" an. Viele Abstimmungen unterlägen dem Fraktionszwang, was die Bürger oftmals nicht verstehen würden. Hierzu erläuterte der Focus-Redakteur an verschiedenen Beispielen, wie hinter den Kulissen die Mehrheiten gebildet würden, die dann in eine Abstimmung kämen. Die Berichterstattung über solche Vorgänge sei eben sehr unterschiedlich an die Medien transportiert würden. Daraus entstehe sehr wohl das Unverständnis in breiten Bevölkerungsschichten.

Das Publikum verfolgte gespannt die Redebeiträge der Talkrunde.

Das Publikum nahm erheiternd und schmunzelnd, aber auch nachdenklich und kritisch die einzelnen Beiträge auf, die – ganz besonders von Rainer Pörtner als einem Insider aus der Hauptstadt Berlin – wirklichkeitsnah formuliert wurden. Im Anschluss an die Talkrunde hatten die Gäste bei einem Imbiss Gelegenheit für vertiefende Gespräche untereinander. Aufgrund der sehr positiven Resonanz sieht sich Kanzleiinhaber Martin Gesigora bestätigt, diese neue Form der Mandantenbegegnung auch künftig fortzuführen. Lächelnd gab er gegenüber der Redaktion von "Profile" zu verstehen, dass sich schon jetzt ein weiterer Sponsor für die nächste Veranstaltung gemeldet habe.

 


 

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